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Körper und Psyche – Warum du in der kalten Jahreszeit mehr Zeit für dich brauchst

[W] Corona und der Lockdown sind herausfordernd und kräftezehrend für Körper und Psyche, aber nicht die einzigen Gründe, warum du dich im Herbst und Winter intensiver um dein mentales und körperliches Wohlbefinden kümmern solltest. Lies in diesem Beitrag, welche Auswirkungen die dunkle und nasskalte Jahreszeit auf Körper und Psyche hat und was du tun kannst, um dich optimal für die kalte Jahreszeit zu wappnen.

Einfluss der Corona-Krise auf Körper und Psyche

Niemand mag Einschränkungen. Stehen diese auch noch im Zusammenhang mit Angst um unsere Gesundheit, fühlen wir uns oft wie gelähmt. Im Beitrag „Innere Ruhe in der Coronazeit“ bin ich bereits auf die Unsicherheit bezüglich der Krise eingegangen.

Weiterhin haben wir viele Zukunftsängste, auch wenn unsere Existenz nicht bedroht ist und wir gesund sind. Wir fragen uns

  • ob wir nächstes Jahr das Konzert unserer Lieblingsband besuchen werden
  • ob wir unsere Familie und Freunde an kommenden Feiertagen sehen
  • wann wir den Urlaub machen können, für den wir so lange gearbeitet und gespart haben

Wir fragen uns auch, ob wir in absehbarer Zeit überhaupt wieder ein normales Leben ohne Maske, Einschränkungen und Mindestabstand führen können.

Wegen der vielen Fragezeichen in unserem Kopf, dem Social Distancing und mangelnder Aussicht auf Besserung nehmen auch Depressionen und Einsamkeit stark zu, das geht nicht spurlos an Körper und Psyche vorbei.

Selbstfürsorge ist jetzt wichtiger denn je, egal ob du schon erste Konsequenzen spürst oder dich präventiv um deine körperliche und mentale Gesundheit kümmern möchtest. Selbstfürsorge hat nichts mit teuren Wellnesstrips zu tun. Nimm dir im Alltag immer wieder Momente für dich und übe dich darin, deine Me-Time achtsam zu genießen.

Selbstfürsorge ist alles, was dir guttut:

  • ein Spaziergang an der frischen Luft
  • eine Entspannungs- oder Atemübung
  • ein Wellness-Treatment im eigenen Badezimmer
  • die Yoga Session oder Meditation am Morgen oder Abend
  • ein spezielles Outfit, das du bewusst an einem besonderen Tag wählst und zufrieden im Spiegel betrachtest, bevor du mit einem Lächeln das Haus verlässt
  • das Lieblingsessen kochen
  • ein Buch lesen, vielleicht sogar über psychische Gesundheit

Selbst, wenn du dir nur 30 Minuten am Tag nimmst, ist das eine gut investierte halbe Stunde nur für dich und dein Wohlbefinden. Probiere es aus.

Du wirst schon nach wenigen Tagen spüren, wie gut es sich anfühlt, etwas nur für dich zu tun.

Wie Dunkelheit Körper und Psyche beeinflusst

Klar, dass nicht jeder die pralle Sonne oder Hitze gut verträgt, dennoch ist unsere Stimmung im Sommer meist besser. Hast du dich schon mal gefragt, warum wir den „Winterblues“ bekommen oder nach einem Gammeltag mit TV und geschlossenen Rollos total faul und kaputt sind? Das ist kein Zufall! Vitamin D wird nämlich in unserer Haut durch Sonnenlicht produziert. Kommt es zu einem Mangel, werden wir nicht nur schlapp und antriebslos, sondern sind auch anfälliger für Infekte, denn es reguliert unter anderem unser Immunsystem.

Die gute Nachricht: Unter entsprechenden Bedingungen produzieren wir in 15 Minuten täglich, in denen wir Sonnenlicht auf unser Gesicht und Unterarme scheinen lassen, ausreichend Vitamin D.

Die schlechte Nachricht: In unseren Breitengraden können wir wegen dem Stand und Einfallswinkel der Sonne im späten Herbst und Winter kein körpereigenes Vitamin D herstellen. Wir überwintern also mit den gespeicherten Reserven. Waren wir im Sommer und frühen Herbst schon viel zu Hause bzw. drinnen (was sich unter aktuellen Bedingungen manchmal nicht vermeiden ließ), steht uns für den Winter entsprechend eine geringere Reserve zur Verfügung.



Dass es im Frühjahr meist noch eine zweite Erkältungswelle gibt, liegt daran, dass bis dahin die Reserven oft erschöpft sind, besonders wenn die nasskalte und dunkle Winterphase früher einsetzt oder länger andauert.

Du kannst deinen Vitamin D-Haushalt durch entsprechende Supplements aufstocken. Natürliche Optionen, wenn auch nur in geringeren Mengen, stellen fette Fischarten, Innereien, Eier und einige Milchprodukte dar.

Viele weitere Vitamine und Nährstoffe sind genauso wichtig für deinen Körper und das Immunsystem, daher lohnt es sich, in der Infektzeit immer auf die Ernährung zu achten und mehr Zeit in die Planung von Einkäufen zu investieren, bevor doch wieder die TK-Pizza im Ofen landet. Dieses Jahr umso mehr!

Was passiert mit Körper und Psyche im Hinblick auf den bevorstehenden Winter?

Vielleicht geht es dir ja genauso wie mir: Ich glaube, ich war in meinem früheren Leben ein Bär! Wenn es kälter wird, fange ich an, gemütlicher zu werden, futtere mir einen schön gemütlichen Winterspeck an und würde mir am Liebsten eine Höhle bauen und schlafen, bis es wieder mindestens 15 Grad hat und die Sonne scheint.

Ich kann dich beruhigen, es geht nicht nur mir und dir so, sondern den meisten von uns. Nicht umsonst sind die Zeitschriften im Frühling voll mit Diät-Trends und Fat-Burner-Übungen für den ultimativen Summerbody!

Gerade jetzt sind ein gesunder Lebensstil und eine bewusste Ernährung von enormer Bedeutung, damit sich keine ungesunden Muster aufbauen.

Neben dem Essen ist außerdem auch eine regelmäßige körperliche Betätigung wichtig. Warum erfährst du im nächsten Punkt.

Warum Sport jetzt für Körper und Psyche wichtiger denn je ist

Wir haben bereits weiter oben besprochen, warum ein starkes Immunsystem gerade jetzt wichtig ist. Deine Abwehrkräfte kannst du neben einer ausgewogenen Ernährung mit regelmäßigen Sporteinheiten stärken. Sport hat auch einen positiven Einfluss auf Herz und Gefäße. Hierfür eignet sich moderater Ausdauersport am besten. Durch die bessere Durchblutung und ein gestärktes Herz-Kreislauf-System laufen unter anderem entzündungshemmende Prozesse im Körper auf Hochtouren. So ist ein Infekt, wenn er sich schon nicht vermeiden lässt, immerhin schneller überstanden.

Bei der regelmäßigen Sportroutine solltest du nicht zu viel Gas geben, denn ständige Überforderung bewirkt dauerhaft eine zu hohe Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol und führt zum gegenteiligen Effekt. Es versetzt deinen Körper langfristig in Dauerstress, schwächt dein Immunsystem und kann im schlimmsten Fall sogar Nervenzellen schädigen. Eine dauerhafte Ausschüttung dieser Stresshormone ist mitunter auch ein Grund für psychische und somatoforme Störungen.

Ab und zu lohnt es sich aber, dich so richtig auszupowern. Denn dann erhöhst du deine Dopamin- und Serotoninausschüttung. Die sog. Glücks- und Belohnungshormone heben die Stimmung, weshalb sich die Sport- und Bewegungstherapie bei Depressionen großer Beliebtheit erfreut.

Bitte geh mit diesem Tipp verantwortungsvoll um und taste dich vorsichtig an deine Grenzen heran.

Versuche zunächst, den Widerstand auf dem Ausdauergerät zu erhöhen oder das letzte Stück deiner Joggingrunde zu rennen. Und denk daran, die Betonung liegt auf „ab und zu„!

Dein Sportprogramm im Herbst oder Winter zu beginnen hat aber auch folgenden Vorteil: Summer bodies are made in winter!

Hier gibts mehr zum Thema Sport zuhause!

Tipps: What goes around, comes around!

Das ist vielleicht ein Zufall oder mein subjektives Empfinden, aber gerade jetzt profitieren wir mit unserem Körper und Psyche von vielen Branchen, die die Corona-Krise hart trifft. Sie zu unterstützen, stellt sozusagen eine Win-Win-Situation dar und du kannst was für dein Karma tun 🙂

Kaufe Bücher

Damit unterstützt du ein Stück Kultur und Bildung. Außerdem ist Lesen eine super Lockdown Beschäftigung gegen Langeweile in der ungemütlichen Jahreszeit. Die Buchbranche leidet gerade sehr, da viele für die Branche wichtige Buchmessen nicht stattfinden können und die Veröffentlichung vieler Titel verschoben werden musste.

Auch ich habe das Lesen wieder für mich entdeckt, aktuell viel über Persönlichkeitsentwicklung, Körper und Psyche, was mir hilft, mit meiner Krankheit umzugehen. Außerdem kann ich dabei zur Ruhe kommen. Mich (abends) bei Duftkerzen mit einer Tasse Tee und einem guten Buch einzumuckeln ist ein tolles Selfcare-Ritual.

Diese Bücher habe ich zuletzt gelesen und kann sie dir wärmstens empfehlen.

Auch hier kannst du toll nach Büchern stöbern:

Wenn du gerade nicht so flüssig bist oder gebrauchten Büchern eine zweite Chance geben möchtest, kannst du auch mal hier schauen:

Mach online einen Sport- oder Yoga-Kurs

Damit kannst du die Studios unterstützen, die gerade schließen müssen. Auf der Homepage der Fitness- oder Yoga-Studios in deiner Nähe oder telefonisch kannst du erfahren, ob Onlinekurse (z. B. über Zoom) angeboten werden.

Und noch mal der Reminder als Motivation: Summer bodies are made in winter!

Wenn du lieber selbst trainierst oder wissen möchtest, welche Vorteile das Training zu Hause hat, schau dir folgende Posts an:

Der ultimative Guide für Sport zuhause – In 3 Schritten zum eigenen Home-Gym

Meditation und Yoga zuhause – Diese 7 Dinge brauchst du für deine Oase der Entspannung

Dort zeige dir, wie du ein Home-Gym* oder eine Yoga-/Meditationsecke* einrichten kannst und welche Vorteile es hat, Sport zu Hause* zu machen. Für alle Budgets und Platzverhältnisse!

Ein bisschen Inspiration für Sport zuhause kannst du dir außerdem in meinem Lieblingsshop (wegen guter Auswahl & Qualität im günstigen Preissegment) holen:

Bestelle Gutscheine für Dienstleistungen und Events

Viele Dienstleister und Veranstalter laufen schon seit Monaten auf der Null-Linie, sie brauchen den Umsatz gerade zum Überleben. Du kannst die Gutscheine selbst einlösen, sobald die Maßnahmen wieder gelockert werden oder verschenken. Und Vorfreude und geteilte Freude sind doch etwas Schönes!

Schreibe mir in den Kommentaren am Ende der Seite, wie dir der Beitrag gefallen hat. Freu dich auf weitere Blogbeiträge zum Thema Körper und Psyche, Selbstfürsorge und Tipps für dein Wohlbefinden im Herbst & Winter! Folge mir gern auf Social-Media, um keine Beiträge zu verpassen.

Pass gut auf dein Herz auf, du hast nur das eine! Deine Jenny
 

Für tägliche Inspiration zur mentalen Gesundheit & Selbstfürsorge folge mir auf

Ich freu mich auf dich!



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